Akademietag 2017: BEZIEHUNGEN 4.0

Wie ist es bestellt um den zunehmenden Einfluss technischer Medien und der mit deren Entwicklung einher gehenden gesellschaftlichen Veränderungen auf die psychoanalytische, psychotherapeutische und psychosomatische Behandlungspraxis?

Technische Innovationen lassen die Beziehungen der Menschen nicht unberührt, sie verändern die Familien, die Beziehungen der Geschlechter und Generationen. Die neuesten Techniken vernetzen Körper und Dinge und schaffen auch ein neues Gefüge von Leben und Tod.

Ausgerufen ist das Programm der digital vernetzten Systeme, der komplexen Verzahnung industrieller Produktion mit moderner Informations- und Kom­muni­kations­technik zum Zweck selbst­organisie­ren­der Produktion. Menschen, Maschinen, Anlagen, Logistik und Produkte werden gleichwertig kommunizieren, kooperieren und für einander transparent vernetzt sein.

Jedem Netzpartner sollen jederzeit alle Informationen zur Verfügung stehen und so will für die Optimierung aller einzelnen Subjekte sowie der Familien, Gruppen, Institutionen und des Gesamtsystems gesorgt sein.

Angestrebt wird die ultimative Optimierung der Menschen, Systeme, Prozesse und Produkte bis hin zum Recycling.

Was kann die Psychoanalyse dazu sagen? Worauf haben die Menschen sich vorzubereiten?

Anmeldung erforderlich – Eintritt kostenfrei

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